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db.nummer bgh-006ZR-2012-00211

Entscheidung

BGH, Urteil vom 17.12.2013 - VI ZR 211/12 - (OLG Dresden)
Art. 1 Abs. 1, 2 Abs. 1, 5 Abs. 1 GG
§ 823 BGB
§ 186 StGB

Leitsätze (amtl)

1. Eine Geldentschädigung wegen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch eine Internetveröffentlichung ist nicht generell höher oder niedriger zu bemessen als eine Entschädigung wegen eines Artikels in den Print-Medien.
2. Die Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts kann demjenigen, der persönlichkeitsrechtsverletzende eigene Inhalte im Internet zum Abruf bereit hält, auch insoweit zuzurechnen sein, als sie erst durch die Weiterverbreitung des Ursprungsbeitrags durch Dritte im Internet entstanden ist.